Danke für eure Antworten!

Ich habe gestern nachmittag einen Termin bei einer Ärztin gehabt, die neu hier ist. Da kamen wir sofort dran und sie hat sich auch Zeit für uns genommen. Das hat mich sehr gefreut.
Über diese Sache mit Patientenstop und Budgetbeschränkung wusste ich vorher nichts und es hat mich sehr erschrocken gemacht.

Wieder einmal regiert Geld die Welt und die Gesundheit oder ein Menschleben sind zweitrangig oder nichts mehr wert.

Bei mir kam noch hinzu, dass ich als Beamtin ja Privatversicherte bin, aber das hat gestern auch nichts genützt bei dem ersten Arzt, der uns weggeschickt hat.

Allerdings bin ich nur noch zu 70% (ich selbst) und 80% (meine Tochter) über meinen Arbeitgeber krankenversichert, den Rest bezahle ich aus eigener Tasche. Meine Kosten lagen für diese 20% bzw. 30% im Monat bei 350,- Euro. Da ich ja nur noch Rente beziehe und damit nur noch 40% meiner vorherigen Bezüge, kann ich mir das nicht mehr leisten und bin nicht mehr privat krankenversichert. Wir kommen ja schon so nicht mit den 40% noch hin, dass wir Leben können. Da kann man also nur beten, dass man gesund bleibt.

Tja, die neue Gesundheitsreform, da fragt man sich, wem sie nützt und wem sie schadet.

Da tun mir auch die Ärzte leid, kann man verstehen, dass ihnen der Spaß am Beruf vergeht. Sie dienen eigentlich den Menschen und ihrer Gesundheit, aber im Grunde genommen werden sie auch zum Spielball der Gesundheitsreform und des Geldes gemacht. Schade, wirklich schade.
